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Dr. Hasmukh
Bhate
Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin, Homöopathie und Schmerztherapie

Geburtstagsfeier von Jutta Bhate
am 29.08.2009

Nach dem schweren Verkehrsunfall und bösartigen Erkrankung meiner Frau wurden wir von Verwandten, Freunden, Bekannten, Mitarbeitern und Kollegen begleitet und ein Stück weit getragen. Wir empfanden dafür tiefe Dankbarkeit.
Aus diesem Grund – und weil ich den Unfalltag als zweiten Geburtstag meiner Frau empfand – luden wir zu einer großen „Geburtstagsfeier“ ein. Wir verbanden diese Feier mit einem Konzert klassisch-indischer Musik. Es spielten: Stephanie Bosch aus Bonn, Partho Sarothy aus Kalkuta und Arup Sengupta aus Aachen.

 
   
 
Gehen Sie bitte zur Verbindung, die unten gegeben ist, um den Bericht über das Ereignis anzusehen.

http://karunalaya-india.blogspot.com

Spende für Straßenkinder in Chennai/Indien

Dankesrede meiner Frau:

Ich weiß, dass ich in manchen Bereichen privilegiert bin und sozusagen auf hohem Niveau leide. Mir ist bewusst, dass zahlreiche Menschen weniger oder gar keinen Beistand, Unterstützung und Förderung genießen. Deshalb wollte ich keine Geschenke, sondern einen finanziellen Beitrag zu einem Hilfsprojekt für indische Straßenkinder. ( Für Andheri-Hilfe Bonn )

Informationen darüber findet Ihr in der Zeitung neben dem schwarzen Hut. In einem, von ihnen selbst gestalteten und aufgeführten, Theaterstück rufen diese Kinder ihrem Publikum zu: „Unser Leben und unsere Probleme interessieren Euch doch einen Scheißdreck.“ Ich glaube, das ist ehrlich und furchtbar. Und ich sage mir selbst: Viel tue ich nicht, aber wenigstens ein wenig. Und das ist jedenfalls besser als nichts. Danke also im Namen der Kinder für Euer Geschenk an sie.

Ihr erlebt heute ein Konzert klassischer indischer Musik, die vielen von Euch fremd sein wird. Wir erwarten nicht von Allen hemmungslose Begeisterung. Ein Inder würde in der Regel ohne Vorkenntnisse auch nicht hin und weg sein von Beethoven, Bach oder geistlicher Musik. Trotzdem glauben wir, dass es sich lohnt, solcher Musik mit den Instrumenten Flöte, Sarod und Tabla mal zuzuhören. Vielleicht ein erstes Kennenlernen und musikalisches Schnuppern. Wer sich davon angesprochen fühlt, kann sich dann immer noch selbst weiter informieren.

Ich selbst empfinde die Musik als sehr meditativ und beruhigend und kann ihr stundenlang zuhören. Für mich spiegelt sie ein nicht-lineares Lebensgefühl und Denken, das eher die Kreis- und Spiralbewegung spürbar macht als die gerade von einem Anfangspunkt zu einem Endpunkt strebende Linie.


Klassisch-indische Musik. Es spielten: Stephanie Bosch aus Bonn, Partho Sarothy aus Kalkuta und Arup Sengupta aus Aachen.